7. Semester
Nach erfolgreich absolvierter Z2 geht es schließlich weg von den Phantomköpfen an die echten Patienten. Man fühlt sich also schon fast wie ein waschechter Zahnarzt! Das man natürlich nicht gleich drauf loslegen kann scheint selbstverständlich, schließlich gibt es ja viele Inhalte, die in der Vorklinik nicht geübt werden können, wie die Ergonomie am Zahnarztstuhl, wie ivoris (die digitale Akte) funktioniert und wie man eine professionelle Zahnreinigung oder Abdrücke am Patienten macht und vieles mehr. Das alles übt ihr im Rahmen der Vortestate gegenseitig an euch. Sobald ihr diese erfolgreich absolviert habt, dürft ihr eure eigenen ersten Patienten einbestellten! Auch im ersten Behandlungskurs (IK 1) gibt es ein Semesterprogramm: In Zahnerhaltung müsst ihr neben PZRs und Füllungen wahlweise eine Endodontische Behandlung oder eine PA Therapie (je nach Patientenverfügbarkeit) durchführen. In Prothetik müsst ihr eine Schiene oder einen Zahnersatz anfertigen.
Neben dem praktischen Teil finden natürlich auch noch viele begleitende wie auch weiterführende Vorlesungen statt. Dazu zählen inhaltlich fortgeschrittene Vorlesungen, die auf der Zwischenklinik aufbauen, in MKG, Schmerzmedizin, Notfallmedizin sowie den Hauptvorlesungen (Zahnerhaltung, Prothetik, KFO). Erneut stellt ihr in der KFO eine herausnehmbare Apparatur (Bionator) her und erhaltet dort Einblicke in die KFO-Behandlung im Rahmen einer Hospitation. Ein weiterer großer Teil des Semesters, wie auch der Semesterferien, ist die OP-Woche in der MKG. Hier erhaltet ihr Einblick in die (oral-)chirurgischen Disziplinen von der einfachen Zahnextraktion bis hin zu stundenlangen Tumor-OP. Ihr legt unzählige Nadeln und nehm Blut ab, assistiert, sorgt Wunden nach und zieht mit Sicherheit auch eure ersten Zähne.
8. Semester
Info folgt!
9. Semester
Das 9. Semester gestaltet sich im IK 3 etwas Prothetik-lastig, was durch eine hohe Punktehürde vorgegeben wird. Viele Studenten entscheiden sich hier für die Totale, die auch selbst im Labor aufgestellt und umgesetzt wird, sowie einigen zusätzlichen Arbeiten. Alle Hauptvorlesungen der Klinik finden auch im 9. Semester statt. In KFO wird erneut eine Platte hergestellt. Es gibt eine Vorlesung zur Berufskunde, in welcher eine Einführung in Abrechnung, wie auch Organisation der Zahnärzteschaft (Kammer etc.) vermittelt wird. Die MKG bietet außerdem Falldiskussionen an sowie das Auscultando et Practicando, bei welchem anhand eines Patienten von der Station ein Krankheitsbild von zwei Studenten anhand dessen Befunden erläutert wird.
10. Semester
Im 10. Semester müssen lediglich die noch fehlenden ausstehenden Kursleistungen komplettiert werden, neben 5 PZRs wie auch Zahnersatzkointrollen. Erneut besucht man die Hauptvorlesungen wie auch das Programm der MKG im 9. Semester. Innere Medizin und Zahnmedizin des Alterns runden den QB-Katalog schließlich ab. Gedanklich wie auch theoretisch bereitet man sich jedoch bereits auf die Z3 Prüfungen vor, welche unmittelbar nach Kursende beginnen.
Z3/Dritter Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung
Noch ist der genaue Ablauf, wie auch die Inhalte der Z3 ungewiss, da diese das erste Mal von Ende Juli 2026 bis Anfang November stattfindet. Grundsätzlich besteht die Prüfung nun in jedem zahnärztlichen Fach aus einem mündlichen wie auch einem praktischen Prüfungselement. Während zu erwarten ist, dass die Inhalte in Prothetik und Zahnerhaltung gleich bzw. ähnlich bleiben, muss nun in der MKG u.a. ein Zahn am echten Patienten gezogen werden und in der KFO am Patienten auch eine selbst hergestellte Platte eingesetzt werden. Darüber hinaus werden alle humanmedizinischen Fächer („Querschnittsbereiche“) in einer großen, 5-stündigen schriftlichen und zentral vom IMPP gestellten Prüfung abgefragt.
